DRB-Sichtungsturnier in Heidelberg

Am vergangenen Samstag, 29.01.2022 fand am Olympiastützpunkt in Heidelberg ein Sichtungs- und Nominierungsturnier des Deutschen Ringerverbandes statt. Mit 21 Athleten reiste der WRV nach Heidelberg, um am DRB-Sichtungsturnier anzutreten. In beiden Stilarten wurde auf vier Matten gerungen. Insgesamt nahmen 141 Athleten aus den Landesverbänden teil. Zehn WRV-Athleten belegten vordere Platzierungen zwischen dem ersten und dritten Platz.

Es wurde nach internationalen Richtlinien und nach den neu eingeführten Regeländerungen, welche den Sportlern vor Beginn der Kämpfe vollumfänglich erklärt wurden, gerungen.

Für den SV Ebersbach ging Luca Deininger in der Gewichtsklasse bis 80kg auf die Matte. Im ersten Kampf verlor der SVE-Athlet gegen den späteren Turniersieger Anton Buchholz von der SG Weilimdorf durch technische Überlegenheit (9:0) seines Kontrahenten. Da der Weilimdorfer Athlet das Finale erreichte, erreichte Luca gleich das kleine Finale um Platz 3. Hier wollte er unbedingt gewinnen, um einen Podest Platz zu erreichen und um sich beim Bundestrainer Maik Bullmann für kommende Turniere zu empfehlen. Sein Gegner war Oliver Gerlitz vom ASV Schwäbisch Hall. Beide Akteure zeigten ihr bestes Können und Luca lag zur Halbzeit mit 4:1 Punkten in Rückstand. Nachdem der Rückstand dann zu Beginn der zweiten Kampfhälfte auf 6:3 anwuchs, besann sich der Ebersbacher Athlet auf seine Stärken und schulterte seinen Gegner noch vor Ablauf der dritten Kampfminute entscheidend.

Herzlichen Glückwunsch zum Erreichen des 3. Platzes! Für die Bundestrainern Maik Bullmann (Bundestrainer Nachwuchs gr.-röm. Stil) und Marcel Ewald (Bundestrainer Nachwuchs Freistil) war die Präsentation der einzelnen Athleten wichtiger als die Platzierung. Bedingt durch Corona, fanden in den letzten beiden Jahren keine Deutschen Meisterschaften oder sonstige Turniere statt, um sich den Bundestrainern präsentieren zu können. Von beiden Bundestrainern werden die besten Athleten Deutschlands gesucht, um sie in den DRB-Kader aufnehmen zu können. Damit soll der erfolgreiche eingeschlagene Weg des DRB auch in Zukunft weiter fortgeführt werden, um international erfolgreich zu sein.